Meine ersten Wochen im Wohnmobil

Wo habe ich mich aufgehalten?

Am Sonntag, 24. Mai 2020 ging es los. Die erste Einladung, der ich folgen konnte, kam von Andreas und Susanne und somit war mein erstes Ziel die großzügige Rasenfläche vor deren Haus in Fulda. Damit verkürzte sich meine Anreise an die Ostsee um einen geselligen Abend und eine Nacht mit ordentlicher Dusche in der Nähe und Frühstück im Steinhaus.

Fulda ist zu empfehlen, der „Stellplatz“ ist großzügig und meine Gastgeber sind sehr aufmerksam.

Die ersten Tage verbrachte ich mit Freunden am Saaler Bodden an der Ostsee auf einem einfachen Campingplatz mit Stromversorgung. Hier konnte ich erste Erfahrungen sammeln, wieviel Wasser ich ungefähr fürs Kochen, Spülen, Zähneputzen und Toilettengänge benötige. Duschen? Könnte ich, aber alles Wasser, das ich verbrauche, muß ich erst anschleppen. Ich habe Waschlappen dabei und konnte 1 x in einer Ferienwohnung Haare waschen.

Ich bin mit meiner Ladung Wulle-Bier an der Ostsee eingetroffen und werde von Simon und Nico begrüßt.

Nach einer Woche ziehen wir weiter auf die Halbinsel Ummanz nach Rügen. Wieder ein schönes Stehrevier, genau richtig für mich als Anfängerin. Ich bin sogar einige Meter übers Meer gekitet, bevor der Wind entweder zu schwach oder zu stark wurde. Meine Campinggruppe ist zwischendurch auf 20 Lebewesen (inkl. 1 Hund) angewachsen – soviele sind mittlerweile in MV erlaubt. Die Übernachtung mit 3 Damen in meinem WoMo hat auch geklappt.

Nun bin ich zwischen Rügen und Usedom am Meer gelandet. Gestern haben mich die meine letzten Campingfreunde Richtung Heimat verlassen und damit auch die gesamte Kiteausrüstung, die ich mir ausleihen konnte. Ab jetzt bin ich auf mich alleine gestellt, bis mich die nächsten Gäste besuchen kommen.

Polen wird seine Grenzen öffnen, das kommt genau rechtzeitig – daher überlege ich, wohin ich als nächstes reisen werde.

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